Unsere Projektländer

Knorr-Bremse Global Care e. V. fördert Projekte aus den Schwerpunktbereichen WASH (Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene) und Bildung in allen europäischen Standortländern der Knorr-Bremse Gruppe, in Brasilien, Südafrika sowie zehn weiteren Projektländern. Weiterhin. Im Rahmen der Soforthilfe finanziert der Verein auch Katastrophenhilfe in weiteren Ländern weltweit.

Eine aktuelle Übersicht der europäischen Standortländer von Knorr-Bremse finden Sie in der Infobox rechts. Hier gelangen Sie auch auf die Übersichtskarte, die Ihnen die exakten Standorte anzeigt.

Weiterhin ist Knorr-Bremse Global Care e. V. für Projektförderungen in den Knorr-Bremse Standortländen Südafrika und Brasilien zuständig.

Sowie in den zehn weiteren Nicht-Standortländern. Diese sind: Äthiopien, Ghana, Kambodscha, Kenia, Kolumbien, Myanmar, Peru, Sri Lanka, Tansania und die Ukraine.

Für alle markierten Länder ist Knorr-Bremse Global Care e. V. zuständig.

Projektbeispiele

Deutschland - Eine faire Chance auf Zukunft

Die Persönlichkeit stärken für einen erfolgreichen Start ins Leben: Das Projekt „NO LIMITS“ zeigt Jugendlichen, was sie alles schaffen können. Denn fehlt Jugendlichen die häusliche Unterstützung, ist es für sie häufig schwierig, Leistung in Schule oder Ausbildung zu erbringen. Damit kämpfen Schülerinnen und Schüler aus sozial benachteiligten Familien auch an einer Münchner Mittelschule. Im Projekt „NO LIMITS“ absolvieren sie verschiedene Workshops, die ihre Talente, ihre Kreativität und ihr Selbstwertgefühl fördern.

Knorr-Bremse Global Care e. V. unterstützt Dein München e. V. bei der Durchführung der Workshops für eine Teilnehmergruppe aus einer Mittelschule in München. Das Besondere an dem Projekt: Die Jugendlichen kommen mit Menschen in Kontakt, die es selbst „von ganz unten“ nach oben geschafft haben. Aber auch ehemalige Teilnehmer von NO LIMITS stehen als Jugendbotschafter mit Rat und Tat zur Seite und dienen als zielgruppenrelevante Ansprechpartner - wie die heute 19-jährige Nitisha. Sie kam 2012 mit ihrer Familie aus Nepal über Italien nach München und studiert jetzt Business & Administration. Der 17-jährige Nawid floh Ende 2015 mit seinem Bruder vor dem Krieg in Afghanistan. Er besucht nun eine Fachoberschule.

Kenia - Stärkung der Resilienz

Der Klimawandel setzt weltweit immer mehr Menschen zu. Auch die kenianischen Kleinbauern und Familien in den Countys Machakos, Makueni und Kitui leiden unter den Folgen. Die Region kampft mit starken Niederschlagsschwankungen und häufigen Dürreperioden. Das führt zu eingeschränkter Produktion in der Landwirtschaft und zu Wasser- und Nahrungsunsicherheit. In den Bezirken sind fast 40 % der Menschen mangelernährt, vor allem betroffen sind Frauen und Kinder.

Knorr-Bremse Global Care e. V. und arche noVa e. V. sowie die African Sand Dam Foundation wirken dem Problem gemeinsam entgegen. Zentrales Vorhaben dabei ist der Bau von Sanddammen in ausgetrockneten Flussbetten in enger Kooperation mit lokalen Behörden und der Bevölkerung.

Durch das angestaute Wasser steigt der Grundwasserspiegel. Durch die Installation von Handpumpbrunnen, können damit die Menschen Wasser für den Eigenbedarf oder für die Landwirtschaft nutzen. Neu gegründete Selbsthilfegruppen erhalten Schulungen und Trainings zur Wartung und Reparatur der Dämme und Brunnen. Zusätzlich werden Landwirten Kurse angeboten, in denen sie neue Anbaumethoden erlernen können. Das steigert die Produktion und den Ertrag. Über 5.000 Menschen profitieren von dem Projekt und können in Zukunft ein unabhängigeres Leben führen.

Peru - Prävention statt Reaktion

Die beiden Regionen Lambayeque und Piura im Norden Perus sind immer wieder sehr stark vom Wetterphänomen „El Niño“ betroffen. Die durch heftige Niederschläge ausgelösten Überschwemmungen und Erdrutsche können die Existenzen vieler Familien zerstören. Knorr-Bremse Global Care e. V. unterstützt das Deutsche Rote Kreuz und Cruz Roja Peruana bei der Durchführung eines Pilotprojektes des „Forecast-based Financing“ in den beiden Regionen. Das neuartige Konzept dient dazu, Katastrophen besser vorhersagen zu können. Durch die bereitgestellten Mittel kann das DRK eine wissenschaftliche Ausarbeitung der Risikoanalyse und die Auswahl der benötigten Wettervorhersagen durchführen sowie Schwellenwerte und Hilfsmaßnahmen festlegen.

Wird künftig eine Katastrophe vorhergesagt, können die Bewohner der Regionen rechtzeitig gewarnt werden. Dadurch lassen sich Vorkehrungen treffen, die Schäden minimieren und Existenzen sichern.

Info

Projektübersicht

Alle weiteren Projekte von Knorr-Bremse Global Care finden Sie in der Projektübersicht .