Heute ist Weltwassertag!

Dem Motto des diesjährigen Weltwassertags "Wandel beschleunigen“ folgt Global Care schon seit Jahren mit zahlreichen Projekten.

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Rasso Böck probiert das frische Wasser in einem Projekt in Äthiopien
Vorbereitung der Brunnenbohrung in Äthiopien
Frisches Wasser kommt an die Oberfläche nach erfolgreicher Brunnenbohrung!

Wasser ist nicht nur elementarer Bestandteil des Lebens – es ist ein Menschenrecht. Nicht zuletzt die Ausbreitung des Coronavirus hat uns einmal mehr vor Augen geführt, wie wichtig sauberes Wasser und Hygiene für die Gesundheit sind.

Dennoch mangelt es fast der Hälfte der Weltbevölkerung, rund 3,6 Milliarden Menschen, an guten sanitären Einrichtungen, 2,3 Milliarden Menschen leiden unter Wasserknappheit.

WASH (Wasser, Sanitär und Hygiene) ist seit 2012 einer der beiden Schwerpunkte von Knorr-Bremse Global Care. Zusammen mit etablierten und meist langjährigen Partnerorganisationen helfen wir, wasserbedingte Krankheiten zu verringern, insbesondere bei Kindern.

So machen wir uns mit der German Toilet Organization (GTO) stark für die Verbreitung von Fachwissen zu Sanitärversorgung und Hygiene. Ganz aktuell vertritt die GTO das sogenannte WASH-Netzwerk, ein Zusammenschluss aus 29 deutschen Nichtregierungsorganisationen auf der Weltwasserkonferenz der Vereinten Nationen in New York. Es ist die erste hochrangige zwischenstaatliche Konferenz zum Thema Wasser seit 1976 und bietet eine außergewöhnliche Plattform für Regierungen und Interessenvertreter, um neue Vereinbarungen und Initiativen zu entwickeln. "Es ist Zeit zu handeln", fordert Johannes Rück, stellvertretender Geschäftsführer der GTO und Netzwerkkoordinator des German WASH Network, "sonst werden wir das SDG 6 bis 2030 nicht erreichen". Er nimmt derzeit an der Konferenz in New York teil und setzt sich für das Menschenrecht auf sauberes Wasser und sichere Sanitärversorgung ein.

Mit der Stiftung Menschen für Menschen sorgen wir in abgelegenen ländlichen Regionen Äthiopiens für sauberes Wasser. Rasso Böck, Leiter Recht der SfS Europe und Mitglied von Global Care, war vor Ort: „Wie elementar sicheres Wasser für uns Menschen ist, wird einem erst so richtig klar, wenn man Menschen begegnet, für die Wasser nicht ganz selbstverständlich aus dem Wasserhahn fließt. Insbesondere Frauen müssen bis zu drei Stunden pro Tag laufen, um Wasser zu holen. Durch unsauberes Wasser übertragene Krankheiten können vor allem in ländlichen Gegenden, weit weg von jeglicher Gesundheitsstation, Leben kosten. Ich bin sehr stolz darauf, dass wir hier einen Beitrag leisten.“

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